19.11.2008   Ryanair droht mit Einstellung der Flüge nach Furteventura ab 31. Januar 2009

Ryanair droht mit der Einstellung aller Routen von und nach Fuerteventura ab dem 31. Januar 2009, sollte sich die örtliche Tourismusgruppe AIE (Agrupación de Interés Económico de Desarollo Turistico de Fuerteventura) weiterhin nicht an die mit Ryanair getroffene Abmachung halten, die Kanareninsel gemeinsam als touristische Destination zu vermarkten.

Ryanair gibt der AIE 30 Tage Zeit, den Vertragsabsprachen nachzukommen. Sollten diese nicht erfüllt werden, droht Ryanair den gesamten Flugbetrieb am Flughafen Fuerteventura zum 31. Januar 2009 einstellen, darunter auch die Verbindung nach Weeze.

Etwas anders gelagerte
Sanktionen hat Ryanair bereits vor einigen Tagen für Valencia beschlossen. Die dort geplante Basis wird nicht realisiert, geplante neue Routen entfallen. Flüge von Weeze nach Valencia sind jedoch nicht betroffen, da die Strecke von Weeze aus bedient wird. 
Quellen: Ryanair, pro:niederrhein (R. T.)  

 

19.11.2008   Alte Rakete für das Museum Royal Air Force (RAF) Laarbruch - Weeze.

Ältere Weezer werden sich erinnern: Etwa 25 Flugabwehr-Raketen vom Typ "Bloodhound" waren bis Mitte der 80er Jahre am südwestlichen Ende des Flugplatzes Laarbruch stationiert. Sie dienten der Objektsicherung, um im Fall eines Angriffs anfliegende feindliche Flugzeuge abzufangen. Die Raketen waren nicht, wie damals bisweilen vermutet worden war, für Angriffszwecke konzipiert oder gar atomar bestückt. Es handelte sich vielmehr um eine Verteidigungswaffe, die Mitte der 80er Jahre veraltet war und ausgemustert wurde.

Dem Verein ist es gelungen, ein ausgemustertes Exemplar für die im Entstehen begriffene Ausstellung vor dem Museum auf dem Flughafengelände zu bekommen. Die ausgemusterte (und nicht mehr funktionsfähige) Rakete war bisher in Florennes (Belgien) ausgestellt und konnte heute an seinen neuen Standort überführt werden. Die seinerzeit gen Osten (Winnekendonk) ausgerichtete Rakete zeigt nun in südwestliche Richtung.
Quellen: pro:niederrhein (R. T.)  

 

17.11.2008   Hamburg International zunehmend präsent in Weeze

Wie schon vor einiger Zeit angekündigt, hat die Charter-Airline Hamburg International (HHI) ihr Engagement ab Weeze mit Beginn des Winterflugplanes seit Anfang November erheblich ausgeweitet. Seither werden die Ziele Sharm-El-Sheikh und Hurghada in Ägypten sowie die Kanareninseln Lanzarote und Gran Canaria zusätzlich angeflogen. Im Mai 2009 folgt die Stationierung eines neuen Airbusses A 319 in Weeze und die Eröffnung weiterer Linien. Die angeflogenen Ziele des Hamburger Charterfliegers ab Weeze sind schon jetzt so zahlreich, dass eine Maschine der Fluggesellschaft mehrmals pro Woche in Weeze über Nacht verbleibt. Mit Inbetriebnahme der Basis im Mai 2009 wird dies regelmäßig der Fall sein.  
Quellen: pro:niederrhein (R. T.)  

 

14.11.2008   Kooperation kein Erfolgsmodell?

In der Vergangenheit galt der Flughafen Hahn (auch für Weeze) als beispielgebendes Erfolgsmodell, das nicht zuletzt auf der Kooperation mit einem größeren Partner basiert. Hauptanteilseigner ist nämlich die Fraport AG, die den Flughafen Frankfurt International betreibt. Die Fraport AG hat nun angekündigt, ihre Anteile am Partner-Flughafen zu verkaufen, falls Hahn nicht bis 2010 schwarze Zahlen schreibt. Hintergrund dürfe jedoch auch sein, dass die geänderte politische Großwetterlage in Hessen eine "Reservelandebahn" in Form des Flughafens Hahn verzichtbar macht, da der durch einen möglichen Regierungswechsel in Frage gestellte Ausbau des Airports Frankfurt International seit dem Scheitern der rot-rot-grünen Ambitionen von Andrea Ypsilanti nun nicht mehr gefährdet zu sein scheint; Andrea Ypsilanti wollte als Regierungschefin in Hessen den Ausbau von Frankfurt International massiv einschränken. Das scheint nun vom Tisch zu sein, Frankfurt wird ausgebaut. Die Zukunft des Flughafens im Hunsrück ist damit im Gegenzug wesentlich unsicherer geworden.

Die für Weeze immer wieder ins Spiel gebrachte mögliche Kooperation mit dem Flughafen Düsseldorf erscheint damit auch in einem anderen Licht. Eine derartige Konstellation muss nicht unbedingt von Vorteil sein. Während Hahn trotz Kooperation immer noch Verluste schreibt, erwirtschaftet der Flughafen Weeze ohne Kooperation Gewinne im operativen Geschäft.

Gleichzeitig könnte die Verwendung des Namens "Frankfurt-Hahn" mit einem Rückzug der Fraport AG wieder strittig werden. Die Lufthansa hat seinerzeit gegen diese Namensgebung geklagt, und nur mit Hinweis auf den Hauptanteilseigner Fraport AG durfte Hahn per Gerichtsentscheid als Zusatz den Namen der hessischen Bankenmetropole behalten. Mit einem möglichen Ausstieg der Fraport AG könnte der alte Streit wieder aufflammen. Probleme um die Namensgebung gab es vor wenigen Jahren auch in Weeze; die angestrebte Verwendung des Namens "Düsseldorf-Weeze" wurde dem Flughafen gerichtlich untersagt (s. u.). Der Zusatz "Düsseldorf" darf jedoch von Ryanair verwendet werden, allerdings nur mit erläuternder Fußnote. Eine erneute Namensänderung für Weeze erscheint vor diesem Hintergrund noch weniger sinnvoll als es dies ohnehin schon ist.

Die Entwicklung um den Hunsrückflughafen Hahn wird aus Weezer Perspektive wegen der bekannten Parallelen und des daraus resultierenden Modellcharakters weiter von großem Interesse sein.
Quellen: Reuters, pro:niederrhein (R. T.)  

 

11.11.2008   Hal Palmer feiert 40jähriges Dienstjubiläum auf dem Flughafen Weeze

Wenige Tage nach seinem 60. Geburtstag hat der wohl bekannteste und allseits hoch geschätzte Flughafenmitarbeiter Hal Palmer ein weiteres Jubiläum zu feiern: Auf den Tag genau seit 40 Jahren übt der Leiter des Technischen Dienstes auf dem Flughafen Weeze seinen Beruf aus.

Heute vor 40 Jahren begann Hal Palmer seine berufliche Karriere in Weeze. In die Fußstapfen seines Vaters tretend begann er als Zivilangestellter seine Arbeit bei der Royal Air Force (RAF) Laarbruch, wie der auf dem Territorium der Gemeinde Weeze liegende britische Militärflughafen seinerzeit genannt wurde. Damals gab es etwa 500 zivile Angestellte auf dem Fliegerhorst. Als Techniker war er für die Instandhaltung der Infrastruktur zuständig. Bis zum letzten Tag der britischen Präsenz auf Laarbruch blieb Hal Palmer dem Flughafen treu. Als der Union Jack am 30. November 1999 endgültig eingeholt wurde, war er der letzte Angestellte auf dem nunmehr stillgelegten Fliegerhorst (das ist auch der Grund, warum er als einziger seinen RAF-Dienstausweis behalten durfte, der jetzt im RAF-Museum zu bewundern ist). Zusammen mit einem weiteren Kollegen sorgte Hal Palmer im Auftrage des Kreises Kleve bzw. der neuen Flughafen Niederrhein GmbH in der nun folgenden Übergangszeit dafür, dass der noch weitgehend funktionstüchtige Flughafen betriebsbereit gehalten wurde. Als im Jahre 2001 der Umbau des Fliegerhorstes für die zivile Folgenutzung begann, wurde Hal Palmer folgerichtig Leiter des neuen Technischen Dienstes.

Dank seiner unvergleichlichen Kenntnis des Flughafens war er bei der Umwandlung der vorhandenen militärischen Infrastruktur in den zivilen Airport eine unverzichtbare Stütze und genießt bis heute großes Ansehen bei seinen Vorgesetzten, Mitarbeitern und den Freunden des Airports Weeze.

Die Aktionsgemeinschaft "pro:niederrhein" dankt Hal Palmer ganz herzlich für 5 Jahre großartige Unterstützung unserer Bürgerinitiative und wünscht für die letzten fünf Dienstjahre alles Gute!

Rolf Toonen
für die Aktionsgemeinschaft "pro:niederrhein"

 

7.11.2008   Richtungsweisende Entscheidung im Namensstreit?

Der Flughafen Weeze hatte in der Vergangenheit mehrfach versucht, seinen Namen in Anlehnung an die Landeshauptstadt in "Düsseldorf Regional (Weeze)" bzw. "Düsseldorf (Prefecture) Weeze" zu ändern, nachdem sich gezeigt hatte, dass der alte Name, "Flughafen Niederrhein", wenig hilfreich bei der Vermarktung war und nicht den erhofften Zuspruch fand. Die originellen, aber wenig überzeugenden Kreationen wurden damals alle auf Betreiben des Flughafens Düsseldorf nach wenigen Wochen durch das Oberlandesgericht Köln verboten. Etwas später wurde Ryanair, im Gegensatz zum Flughafen selbst, vom selben Gericht allerdings erlaubt, den Airport mit "Düsseldorf-Weeze" zu bezeichnen. Es muss jedoch auf die Entfernung zur Landeshauptstadt mit einem Zusatz ("70 KM entfernt von Düsseldorf an der A57") hingewiesen werden, was Ryanair seither auch befolgt.

Ein vor demselben Kölner Gericht gestern beendetes Verfahren stellt eine interessante Parallele dar. Der "Altenburg Airport" darf auch künftig den Zusatz "Leipzig" tragen. Einen Tag vor der Berufsentscheidung des Oberlandesgerichts Köln hat die Klägerin - die Flughafen Leipzig/Halle GmbH - ihre Berufung zurückgezogen. Schon im Mai 2008 hatte die Wettbewerbskammer des Landgerichts Köln dem "Leipzig Altenburg Airport" die Führung dieses Namens erlaubt. Da die Berufung nun zurückgezogen wurde, darf sich der Flughafen Altenburg fortan mit dem Zusatz "Leipzig" schmücken.

Ob der Airport Weeze den Ausgang des Verfahrens um Altenburg zum Anlass nehmen könnte, abermals eine Namensänderung in Anlehnung an Düsseldorf zu versuchen, ist nicht bekannt.
Der Flughafen am Niederrhein nennt sich seit nunmehr drei Jahren "Airport Weeze" und wäre gut beraten, die inzwischen solide etablierte Marke "Airport Weeze" nicht durch einen neuen Streit um die Namensgebung zu beschädigen.
Quellen: "pro:niederrhein", Airport Weeze, Fliegertarife.de (R. T.)  

 

5.11.2008   "Transavia" heute erstmals in Weeze

Die niederländische Fluggesellschaft "transavia.com" startete heute zu ihrem Erstflug ab Weeze (s. Foto in der Fotogalerie). Mit Beginn der Wintersaison fliegt die hundertprozentige Tochtergesellschaft der KLM auch künftig an jedem Mittwoch mit einer Boeing 737-800 nach Gran Canaria. Der niederländische Veranstalter Thomas Cook, das gleichnamige deutsche Touristikunternehmen und die TUI Niederlande haben sich die Flugplätze auf der neuen transavia.com - Flugverbindung ab Weeze exklusiv gesichert. Niederländische und deutsche Kunden können die attraktiven Winter - Pauschalreisen auf die kanarische Sonneninsel Gran Canaria bei Neckermann, Thomas Cook, Holland International und Arke.nl buchen.

Quellen: "pro:niederrhein", Airport Weeze (R. T.)  

 
4.11.2008   Weeze bald Nr. 3 in NRW

Auch die FDP des Kreises Kleve erwartet, dass Weeze im Hinblick auf die Passagierzahlen in Kürze die "Nr. 3 in NRW" sein werde. Die FDP setzt sich deswegen für eine bessere Bahnanbindung des Weezer Flughafens ein. Hintergrund ist das Landesvorhaben "Rhein-Ruhr-Express" (RRX). Hierzu müssten die rasch angestiegenen Passagierzahlen des Airports berücksichtigt werden, so Prof. Dr. Ralf Klapdor, Pressesprecher der FDP-Kreistagsfraktion. Deshalb stellen die Liberalen zum nächsten Kreistag einen entsprechenden Antrag. Vor dem Hintergrund der Straßenanbindung und des Nahverkehrs müsse der Flughafen Weeze konsequent als zukünftiger "dritter Flughafen hinter Düsseldorf und Köln" verkauft werden, so die Liberalen.

Quellen: "pro:niederrhein", AN (R. T.)  

 
3.11.2008   Weitere Airline ab Weeze: Bulgarien Air Charter

Nachdem sich die exklusiven Vorabmeldungen von "pro:niederrhein" über die zwei neuen Airlines "BLUEWINGS" (nach Antalya, Türkei) und "NOVELAIR" (nach Monastir, Tunesien) inzwischen bestätigt haben (s. News vom Oktober 2008), ist schon wieder eine neue Airline zu vermelden: Ab Mai 2008 fliegt "Bulgarien Air Charter" in den beliebten Badeort Burgas am Schwarzen Meer.

Die Rewe Touristik GmbH, drittgrößter Reiseveranstalter in Deutschland, gab bei der Vorstellung des neuen Katalogs für 2009 bekannt, Weeze nutzen zu wollen. Ihre Tochterunternehmen ITS beziehungsweise Jahn bedienen, meist mit Boeings 737 der Gesellschaft Hamburg International, ab 1. Mai 2009 insgesamt zwölf Destinationen ab Weeze: Mit Hamburg International geht es nach Antalya (Türkei), Heraklion (Kreta), Korfu, Mallorca, Gran Canaria, Teneriffa (Süd), Lanzarote, Hurghada und Sharm el Sheik (beide in Ägypten) sowie Faro (Portugal). Burgas in Bulgarien wird von der Fluggesellschaft Bulgarien Air Charter angesteuert. Monastir in Tunesien fliegt die tunesische Airline Nouvel Air an.
Quellen: "pro:niederrhein", RP (R. T.)  

 

     


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